Yoga, Reiten & Mindset – Interview mit Daniela Kämmerer

von Mareike Heil
Daniela Kämmerer_Hund_Yoga_Reiten

Daniela Kämmerer, online unterwegs als “Body, Mind & Horses”, ist Trainerin, Yogalehrerin, Coachin (Pferd – Mensch) und Autorin. Sie hilft Reitern und Reiterinnen dabei, über eine feine Kommunikation und Wahrnehmung, sowie Entspannung einen gemeinsamen Weg mit ihren Pferden zu finden. Dabei verbindet sie ihre Trainingsprinzipien mit Ansätzen aus der Verhaltensforschung bei Pferden, sowie Übungen und Techniken aus dem Yoga und der Meditation. Wir haben mit ihr ganz explizit über Yoga und Reiten gesprochen. Was kann Yoga für Reiter:innen sein? Wie kann es uns mit unserem Pferd unterstützen? All dem sind wir auf den Grund gegangen und ein wundervolles, ruhiges, aber inspirierendes Interview ist daraus entstanden!

Yoga und Reiten?

Hallo Daniela, du bist unter anderem Pferde-Mensch-Coach, Trainerin und Yogalehrerin. Wie kam es zu dieser Verbindung aus Pferd – Reiten – Yoga? Und wie verbindet sich Yoga und Reiten für dich?

Das ist tatsächlich ein sehr großes Thema. Ich war erst Pferdemensch und dann habe ich irgendwann mit Yoga angefangen, weil mich meine allererste Kundin vor rund 18 Jahren irgendwann darauf aufmerksam machte, dass Yoga total gut zu mir passen würde. Schon damals habe ich mit Reiter:innen  an ihrem Atem und ihrer Energie beim Reiten gearbeitet. Meine Kundin meinte daher zu mir: „Mensch, dass ist doch voll Yoga, probier doch mal Yoga!“.

Tatsächlich dachte ich bis dahin aber immer, Yoga sei irgendwas Esoterisches und ich bräuchte eher sowas wie Pilates, mit handfester Muskelaktivität. Dann habe ich aber dennoch mit Yoga begonnen und festgestellt, je mehr Yoga ich mache, desto besser bin ich auch in allem anderen. Über die Verbindung zu mir fand ich es dann auch leichter, eine Verbindung zu anderen Menschen, aber vor allem auch zu meinem Pferd herzustellen. Das gesteigerte Körperbewusstsein half mir besser und geschmeidiger zu sitzen. Zu merken, was passiert im Pferdekörper, was passiert in meinem Körper und wie kann man beides zusammen in einen noch harmonischeren Flow bringen.

Yoga ist wie für Reiter:innen gemacht, weil es uns präsenter macht, weil es uns körperbewusster macht, weil es uns achtsamer macht, weil es uns feinfühliger macht, weil es uns stärker macht. Letztendlich stärken wir damit alle Qualitäten, die einen guten Pferdemenschen ausmachen, der sich selbst im Griff hat und empathisch, feinfühlig und flexibel auf das Tier eingehen kann – in jedem Moment. Vielen Menschen fällt es zudem zunehmend schwer, den Kopf auch mal auszuschalten und einfach im Moment zu sein. Auch dabei hilft Yoga und hat so auch ganz viel bei mir bewirkt. Daher ist es für mich tatsächlich „The perfect match“.

Ausgleich? Ergänzung? Was DU brauchst

Oft stellt sich die Frage nach einem „Ausgleichssport“ zum Reiten. Würdest du Yoga eher als Ausgleich neben dem Reiten sehen, als Ergänzung oder vollkommen losgelöst? Es hört sich schon ein bisschen danach an, als wäre es für dich die perfekte Ergänzung dazu.

Ich tue mich tatsächlich immer ein wenig schwer mit dem Begriff ‚Sport‘ im Zusammenhang mit Yoga, denn Yoga ist für mich kein Sport in dem Sinne. Man betätigt sich im Rahmen des Yogas auch körperlich, aber wenn der Fokus auf Sport ist, ist es kein Yoga mehr. Ansonsten kann Yoga alles sein, was du brauchst.

Bei Yoga geht es immer darum eine Balance herzustellen, zwischen dem, was wir in unserem Leben vielleicht schon zu viel machen, und dem was wir zu wenig machen. Das heißt, wir bringen unseren Körper, unseren Geist, alles was wir haben, in Balance. Deswegen ist es sowohl Ergänzung als auch Ausgleich, wenn man das Gefühl hat, man braucht einen Ausgleich nach dem Reiten. Oder zusätzlich zum Reiten.

Ja, dass passt wirklich sehr gut. Ich merke das ebenfalls bei mir. An manchen Tagen ist es eher ein Ausgleich – wenn man spürt irgendwas zwickt vielleicht irgendwo – und manchmal hilft es auch, um einfach nur mal zu entspannen nach einem langen Tag.

Genau, da ist letztendlich die Frage: „Was verrückt mich am Tag?“. Wenn es das Reiten ist, dann bringt es einen guten Ausgleich, aber wenn es eher die anderen Dinge sind – und für die meisten Menschen sind es eher die anderen Dinge, die uns ‚verrückt‘ machen – dann schafft es dazu den Ausgleich. Wobei dabei fast auch der mentale Ausgleich wichtiger ist als der Körperliche.

So schaffst du den Einstieg ins Yoga

Vielen fällt der Einstieg ins Yoga schwer, ist es doch ein wenig wie aus einer anderen Welt und zu Beginn schwer zu greifen, manches vielleicht auch frustrierend bei der Umsetzung. Was würdest du Reiter:innen empfehlen die anfangen wollen, sich aber nicht trauen oder wissen wie?

Erstmal einfach anfangen und dabei auf den eigenen Körper hören. Yoga darf anstrengend sein, Yoga darf auch mal ein bisschen ziehen, wenn wir zum Beispiel in einer Dehnungshaltung sind, aber Yoga darf nie weh tun. Solange es nicht weh tut, lässt sich alles einfach mal ausprobieren.

Was zudem für Anfänger:innen wichtig zu wissen ist: Yoga ist nicht gleich Yoga. Es gibt abhängig davon wer es macht und wer Yoga unterrichtet, sehr viele unterschiedliche Möglichkeiten, wie sich die Yoga-Stunde anfühlt für den/die Einzelne:n. Daher ist es wichtig, dass man einen Lehrer und ein Ziel findet, das für einen passt. Es gibt Menschen die können Yoga nur praktizieren, wenn ein:e Lehrer:in neben ihnen steht im Einzelunterricht, oder auch in Gruppenkursen; und es gibt Menschen die können das auch richtig gut online. Insgesamt ist es, glaube ich, wichtig, dass man einen sympathischen Menschen findet, der qualifiziertes Yoga unterrichtet. Wo man den findet und wie der aussieht, ist für jeden ein bisschen anders.

Ja, das stimmt. Ich habe mit einfachem Yoga in einer Physiotherapiepraxis in der Nähe angefangen, weil meine Mutter dort einen Kurs mitgemacht hat. Meine Schwester und ich sind dann einfach mal mitgegangen zum Ausprobieren. Es lief als Kurs einmal die Woche für 2 Monate. Wegen Corona ist allerdings alles ausgefallen und so sind wir schließlich zu Youtube-Videos übergegangen, denn es war schlicht der einfachste Weg, um es weiter fortzusetzen. Aber man merkt auch, dass man gern mal wieder jemanden Persönliches dabei hätte, für Tipps oder zum Korrigieren.

Ich freue mich auch, wenn ich mal wieder echte Menschen unterrichten kann …

Yoga – Onlinekurse? Ist das was für mich?

Wie stehst du zu simplen Youtube-Videos oder Onlinekursen?

Mit Onlinekursen habe ich inzwischen selbst sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich biete für reitende Anfänger:innen meinen Basiskurs „Online Yoga & Reiten“ an, wo ich die Teilnehmenden langsam an das Thema heranführe, wobei zusätzlich immer wieder die Verbindung zum Pferd geschaffen wird.

Online ist es wichtig, dass du eine:n Lehrer:in hast, der/die Ausrichtungen wirklich genau ansagen und dir sagen kann, wie es sich in deinen Körper anfühlen soll. Dann kannst du damit sogar relativ weit gehen. Es gibt so viele Menschen, die einfach sehr stark in ihrem Alltag eingespannt sind und bei denen es bereits schwierig wird, einmal die Woche wohin zu gehen und es in den Alltag zu integrieren. Da ist Online-Yoga immer noch viel besser als gar kein Yoga. Oder wenn man gar keinen passenden Kurs in der Nähe hat, ist es womöglich die bessere Lösung.

Ideal bei wenig Zeit

Besonders, weil man je nach Tagesform und Zeit aussuchen kann: Habe ich heute Lust auf 10 Minuten oder doch auf 30, oder 50? Schaffe ich vielleicht gerade mal 5 Minuten?

Genau, es passt besser rein; und was ich auch gehört habe ist, dass viele Menschen Hemmungen haben in Yogakurse zu gehen, weil sie sich eben nicht flexibel fühlen, sondern sich dann in ihrem sicheren Raum zu Hause im Wohnzimmer sicherer fühlen, um es mal auszuprobieren.

Ja, weil es halt einfach egal ist, wie wann aussieht. Es ist ja sonst auch egal, aber wenn man es Zuhause im Wohnzimmer machen kann, ist es für einen selber einfach ein besseres Gefühl.

Genau. Und dann erstmal die Erfahrung machen, dass es wirklich egal ist, wie man aussieht.

Daniela Kämmerer

Stilrichtungen – Warum Hatha Yoga so gut passt

Du unterrichtest Hatha Yoga, kennst aber auch andere Stilrichtungen wie Vinyasa, was im Moment schon stark im Trend liegt. Worin siehst du den Vorteil von Hatha Yoga für Reiter:innen?

Hatha Yoga ist die Mutter der bewegten Yogastile. Vinyasa Yoga ist somit eine Abwandlung des Hatha Yoga. Hatha Yoga ist Yoga, das sich auf die Bewegung fokussiert, auf die Atmung und Meditation. Es unterscheidet sich daher von anderen Yogastilen, wie Kundalini Yoga, wo man die meiste Zeit ganz einfach sitzt. Wobei es im Gegensatz zu zum Beispiel Vinyasa Yoga weniger dynamisch ist. Das heißt, du hältst die Haltungen länger, bleibst für eine Zeit in einer Übung.

Ursprünglich ist Hatha Yoga auf den therapeutischen Nutzen ausgelegt, daher ist es ganz normal und sogar gewünscht, dass du alle Übungen so abwandelst, dass sie für dich passen. Wohingegen bei Vinyasa Yoga oftmals der Fokus auf dem Flow liegt. Das kann total schön sein, aber man neigt eher dazu, über die eigentlichen körperlichen Befindlichkeiten hinweg zu gehen, weil man in dieser schnelleren Bewegungsabfolge ist. Im klassischen Hatha Yoga nimmst du dir die Zeit in die Übung reinzugehen und sie wirklich zu fühlen und zu schauen, wenn es sich an einer Stelle wirklich unangenehm anfühlt, wie man es abwandeln kann.

Für mich spielt ebenso das Anusara Yoga eine wichtige Rolle. Es ist auch eine Abwandlung vom Hatha Yoga, welche sich vor allem auf die Ausrichtung fokussiert. Es gibt dabei ganz klare Prinzipien, wie du deinen Körper ausrichten sollst. Diese helfen dir dabei, dich in deinen Körper einzufinden.

Um noch einmal den Bogen zum Reiten zu schlagen: Das Gefühl eines Flows gibt es ja auch beim Reiten, oder man strebt dieses Gefühl zumindest an. Aber wenn es dann darum geht, sich in seiner Haltung zu verbessern, oder auch sein Mindset, um zu schauen „Wie kann ich in diese Bewegung / Übung reingehen, wie flexibel kann ich das und wie könnte ich es selbst gestalten, damit es zu mir passt“, scheint Hatha Yoga besser geeignet zu sein.

Ja genau. Aber dabei ist letztendlich die Frage, was brauche ich und wie finde ich Balance: Wenn ich sowieso schon das Gefühl habe, alles in meinem Leben fließt einfach ineinander oder wenn ich reite, ist ebenfalls alles am Fließen; wir machen beide einfach irgendwie, ohne uns bewusst auf unseren Körper zu konzentrieren. Dann macht es vielleicht Sinn, die Zeit auf der Yogamatte zu nutzen, um ein bisschen langsamer zu werden, etwas bewusster hinzuspüren und um dann hinterher umso besser zu fließen.

Die Probleme von uns Reitenden.

In deiner täglichen Arbeit siehst du bestimmt viele verschiedene Pferd-Mensch Paare mit all ihren Problemchen. Wo siehst du den größten Schwachpunkt bei vielen Reiter:innen – sowohl körperlich als auch mental – und wie kann Yoga dabei helfen?

Druck und Anspannung. Das ist glaube ich der aller größte Faktor. Sowohl mental, als auch körperlich. Dass wir immer das Gefühl haben, wir müssen ganz viel machen, um ganz viel zu erreichen. Wir müssen auf eine bestimmte Art und Weise sein, sonst sind wir nicht gut genug. Wir geben uns immer ganz viel Mühe und halten vor allem die Anspannung aus unseren anderen Lebensbereichen im Körper fest. Damit machen wir ganz unweigerlich mehr, als wir eigentlich müssen. Damit ist es tatsächlich der größte Faktor, der zwischen Mensch und Pferd steht und wo ich pauschal sagen würde, da können wir alle einen Gang zurück schalten. Das wird uns immer gut tun.

Aber es gibt natürlich darüber hinaus immer noch ganz viele individuelle Themen und Ursachen, an denen man dann arbeiten kann. Deswegen coache ich immer mehr, weil ich auch feststelle, dass psycho-emotionalen Faktoren eine große Rolle spielen. Du kannst körperlich sehr viel machen und über das Yoga die Psyche und das Mentale beeinflussen. Aber je nach Mensch hilft es sehr, wenn man weitere Zugänge findet und mit denen arbeitet.

Das Mindset und warum es so wichtig ist

In deinem neuen Workshop geht es um die Verbindung aus Mindset, Yoga und Reiten. Warum ist nicht nur der körperliche, sondern auch der mentale Aspekt vom Yoga hilfreich für uns Reiter:innen?

Ich glaube tatsächlich, dass der mentale Aspekt fast noch wichtiger ist als der körperliche. Wenn wir uns vom Kopf her entspannen können, geht der Körper meistens mit. Manche Dinge sitzen zwar einfach fest, weil es eher körperliche Blockaden sind, aber eigentlich steuert unser Geist den Körper in den meisten Fällen. Wenn wir also unseren Geist in den Griff bekommen, dann geht’s dem Körper direkt besser.

Am Ende können wir aber trotzdem das Feld von unterschiedlichen Enden aufrollen, denn alles wird uns ein bisschen weiterbringen. Deshalb kombiniere ich in dem Kurs beide Aspekte ganz bewusst. Damit wir anfangen anders zu denken und andere Ergebnisse erzielen.

Yoga allein kann das auch, denn wenn man ganz viel gutes Yoga macht, das sinnvoll für den eigenen Körper ist, ist es schwer in den alten Grundsätzen festzusitzen und die alten negativen Gedankenmuster zu pflegen. Aber der Weg ist oftmals länger, als wenn man sich von vornherein zusätzlich damit befasst und offen dafür ist.

Ein Mantra für uns alle

Gibt es ein Mantra, eine Affirmation oder einen Leitsatz, den du unseren Leser:innen ans Herz legen möchtest?

Ich konnte mich zwischen Zweien nicht ganz entscheiden, aber ich glaube ich nehme: „Es darf leicht sein“. Das nutze ich für mich ganz viel, wenn ich mal wieder über das Ziel hinausschieße oder denke „Oh nein, ich muss noch all diese Dinge tun! und ich habe viel zu wenig Zeit und alles ist mal wieder total anstrengend“.

“Es darf leicht sein”

Daniela Kämmerer

Allein durch dieses Mantra „Es darf leicht sein“ stelle ich immer wieder fest, dass es auf meine Sicht auf die Dinge ankommt, und dass es unterschiedliche Weisen gibt, wie man jede Tätigkeit ausführen kann. Wenn ich an alles heran gehe, mit dem Bewusstsein oder auch dem Willen, dass es leicht sein kann, leicht sein darf, fühlt es sich ganz anders an. Und ich finde dieser Satz schafft dieses Gefühl tatsächlich direkt spürbar im Körper.

Ja, es fühlt sich so ein wenig nach durchatmen, entspannen und dann geht’s weiter an.

Genau, deshalb ist es mein Lieblingsmantra im Moment.

Balance schaffen je nach Bedürfnis

Beim Yoga dreht sich alles um scheinbare Gegensätze:
Leichtigkeit – Stabilität
Kraftvoll – Verwurzelt
Flow – Ruhe
Wie können wir das aufs Reiten oder unsere Beziehung mit dem Pferd anwenden?

Beim Reiten oder auch im ganzen Leben haben wir genau die gleichen Gegensätze. Yoga ist eine Philosophie, die darauf ausgelegt ist, dass man auf diesem kontrollierten Raum der Yogamatte im Grunde alle Erfahrungen machen kann, die man auch im Leben macht. Man kommt an Grenzen, übt mit diesen Grenzen umzugehen, man hat frustrierende Momente, man hat schöne Momente, man hat entspannte Momente, man hat angespannte Momente. Der Tanz den wir alle so leben, im täglichen Leben und auch im Großen und Ganzen, ist eben für UNS die Balance zu finden.

Ich finde das Reiten repräsentiert diese Balance auch so gut. Wir balancieren als vertikales Wesen auf diesem horizontalen Wesen, müssen also immer wieder automatisch die Balance finden. Zwischen links und rechts und vorne und hinten. Wir brauchen dafür die Stabilität und das Gefühl, welches wir auf der Yogamatte so gut aufbauen können. Es ist Leichtigkeit vs Stabilität, Kraftvoll vs Verwurzelung, Flow vs Ruhe. Es begegnet uns überall im Leben, aber auf dem Pferd auch symbolisch. 

Daniela findest du übrigens auch auf Instagram unter @bodymindhorses!

“Unterschätze niemals die Möglichkeit, dass alles noch viel besser wird, als du es dir vorstellen kannst”

Hier halten wir dir nun einen Platz frei, um unseren Leser:innen ein paar denkwürdige Sätze zum Schluss mitzugeben:

Das, was ich jetzt neuerdings auch in meine E-Mail-Signatur schreibe, weil ich es einfach so stark finde, ist „Unterschätze niemals die Möglichkeit, dass alles noch viel besser wird, als du es dir vorstellen kannst.“

Wir sind so oft in unseren Gedanken- und Körper-Bewegungsmustern gefangen, dass wir glauben, es muss alles so sein, wie es ist. Mein Pferd ist eben der Typ, der durchgeht. Ich bin der/die Reiter:in, die Angst hat beim Reiten. Aber das muss nicht alles so bleiben, es kann viel besser sein, als dass wir es uns heute vorstellen können.

Was ich abschließend total gerne allen Yoga-Anfänger:innen oder Nicht-Yogis mitgeben würde: Es lohnt sich anzufangen, sich mit sich selbst auseinander zu setzen. Das ist zu Beginn und auch immer mal wieder unangenehm und darf auch etwas unangenehm sein. Aber speziell im Yoga geht es immer um Freiheit. Es geht immer darum, körperliche und mentale Blockaden und Hindernisse aus dem Weg zu räumen, um uns freier bewegen zu können, flexibler anpassen zu können und in uns zu wachsen. Damit können wir dann so viel erreichen, was wir heute noch gar nicht absehen können.

Nochmals vielen Dank an Daniela Kämmerer für ihre Zeit und dieses tolle Interview!

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