Equines Asthma / COPD beim Pferd – Ursachen und Symptome

von Mareike Heil
Equines Asthma / COPD beim Pferd

Zunächst war es nur mal ein Abhusten beim Reiten, dann immer mal wieder im Stall und plötzlich ist es häufiger Husten, zäher Nasenausfluss und eine sichtbar vermehrte Atmung. Kurz: Es ist offensichtlich COPD beim Pferd, oder wie man es seit einiger Zeit nennt: Equines Asthma. Dein Pferd zeigt dieses Verhalten und du willst wissen was dahinter steckt? In diesem Artikel erklären wir dir die Ursachen und Symptome für COPD beim Pferd bzw. Equines Asthma. 

Unterschied COPD, COB, Equines Asthma, RAO, IAD 

Chronische Atemwegserkrankung beim Pferd. Aber was denn nun genau?

COPD – chronic obstructive pulmonary disease?

COB – Chronisch Obstruktive Bronchitis?

RAO – Recurrent Airway Obstruction?

IAD – Inflammatory Airway Disease?

Oder doch Asthma?

 Bei dieser Fülle an Begriffen ist es nicht leicht durchzusteigen. Früher wurde die Art der Atemwegserkrankung die wir meinen mit Dämpfigkeit bezeichnet. Mit weiterer Forschung entwickelten sich, ähnlich zum Menschen, die Begriffe COPD und COB, welche im Grunde das Gleiche meinen, nämlich eine chronische Verengung der Atemwege. Im Englischen entwickelten sich zudem die Begriffe RAO und IAD, die im Deutschen aber kaum Verwendung fanden. Im Jahr 2016 war es dann so weit, dass auf einem Kongress einheitlich beschlossen wurde, dass diese Form der chronischen Atemwegserkrankung “Equines Asthma” genannt wird. Equines Asthma ist also die neue Bezeichnung, die auch seit dem in jeglicher Forschung genutzt wird.

 Zudem wird Equines Asthma aufgeteilt in eine milde bis moderate Form (mild/moderate Asthma = IAD) und eine schwere Form (severe Asthma = RAO). Dabei bezieht sich das milde / moderate Asthma bzw. IAD auf eine entzündliche Atemwegserkrankung. Diese kann wiederkehrend sein und wird aufgrund ihrer Symptome (siehe unten) als mild angesehen. Darauf folgt das schwere Asthma bzw. RAO, welches eine wiederkehrende bis dauerhafte Obstruktion (Verengung) der Atemwege bezeichnet. 

Diese Unterscheidung und auch Abkehr vom Begriff COPD beim Pferd wurde getroffen, da man sich vom Vergleich zum menschlichen COPD absetzen wollte, denn einige Studien legen Unterschiede der Erkrankungen nahe.

SPARAO / SPAEA? – summer pasture-associated recurrent airway obstruction / Equine Asthma

Zuletzt gibt es noch das Summer Pasture-Associated Equine Asthma. Hierbei leiden die Pferde nur unter den Symptomen von Equinen Asthma bzw. COPD, wenn sie im Sommer auf der Weide stehen. Dabei reagieren sie auf die Pollen der Pflanzen (Gräser, umliegende Felder, Bäume). Meist besteht dieses Erkrankung aber in warmen, feuchten oder auch subtropischen Gebieten. 

Die Ursache von COPD beim Pferd / Equinem Asthma

Die Entstehung von COPD beim Pferd bzw. Equinem Asthma geschieht langsam und durch eine ständige Reizung der Atemwege durch Staubpartikel, die in der Umgebung des Pferdes auftauchen. Weiterhin werden in der Forschung auch virale oder antibakterielle Infekte wie Influenza, Rhinitis oder Herpes diskutiert, aber bisher scheinen sie den Prozess höchstens zu triggern, aber nicht alleinig auszulösen (wohingegen beim Menschen z.B. Bronchitis in der frühen Kindheit sicher mit späteren Atemwegserkrankungen verbunden werden). 

Andererseits ist sehr sicher, dass es ein multifaktorieller Prozess ist, der letztendlich zu einer Erkrankung führt. Als ein weiterer Punkt wird auch die Genetik diskutiert. In einigen Studien konnte gezeigt werden – auch ähnlich zum Menschen – dass es eine gewisse Prädisposition bei manchen Linien gibt. Falls also die Eltern deines Pferdes an Equinem Asthma leiden, kann es gut sein, dass dein Pferd es irgendwann ebenfalls entwickelt. Hier ist Vorbeugung ratsam! 

Equines Asthma – Was im Körper passiert.

Als gesichert gilt, dass die Atemwege des Pferdes auf Staubpartikel aus der Umgebung reagieren. Darauf gehe ich gleich im Detail ein. Die Staubpartikel bestehen aus vielen verschiedenen Stoffen wie Bakterien- und Milbenreste, Pilzsporen, Endotoxine, Enzyme, anorganische Stoffe, Sand, Feinstaub und Ammoniak als Gas. All diese sind pro-inflammatorische Stoffe, fördern also die Entstehung von Entzündungen, und entstammen einfach dem Dreck, der so in einem Stall rumfliegt: Futter, Einstreu, Holzkisten, Sand, Erde, Mist, Maschinen.

Gelangen all diese Stoffe in hoher Konzentration – besonders Pilze und Endotoxine, sowie Bakterien- und Milbenreste sind hier schädlich – immer wieder in die Atemwege des Pferdes entsteht eine Reizung. Einige sind so klein, dass sie bis hinunter in die Alveolen (Lungenbläschen, zuständig für den Gasaustausch) gelangen können. 

Trifft nun ein Staubpartikel auf die Lungenschleimhaut wird normalerweise das Immunsystem aktiviert, eine kleine Entzündungsreaktion läuft ab, das Partikel wird entweder mit Schleim hinaus befördert oder von Makrophagen (Fresszellen) verdaut. Was nun passiert weiß man leider noch nicht so genau, daher werden aktuell verschiedene Szenarien angenommen: die chronische Inhalation von Staubpartikeln führt zu einer exzessiven Stimulation der Makrophagen. So kommt es zu einer erhöhten Produktion von Zytokinen (Entzündungsstoffen), welche neutrophile Granulozyten (Zellen der Immunabwehr) anziehen. Diese sind schließlich für die Entzündung und Verengung der Atemwege verantwortlich. Oder durch die anhaltende Aussetzung ändert sich die Immunreaktion (Für Nerds: Von einer Th1-Reaktion zu Th2) und eine chronische Entzündung entsteht.

Es werden aber auch allergische Geschehen diskutiert (mit einer Th2-Reaktion assoziiert). Dabei bildet der Körper Antikörper gegen bestimmte Allergene. Trifft der Körper wieder auf diese Allergene entsteht eine Überreaktion, die zur Ausschüttung von Stoffen wie Histamin führt und eine direkte Reaktion des umliegenden Gewebes bewirkt. Bei einer Typ-1 Allergie reagiert der Körper sofort, bei einer Typ-4 Allergie erst verzögert. Beide Phänomene werden aktuell in Betracht gezogen, da aber kaum Pferde auf spezifische Allergietests reagierten und auch nicht immer Histamin gefunden wurde, gestaltet sich die Ursachenforschung als schwierig.

Was weiß man denn nun?!

Fakt ist, dass der Körper bei COPD beim Pferd bzw Equinem Asthma auf Staubpartikel mit einer Überreaktion der Lunge und dadurch mit einer Entzündung reagiert. Hält diese Entzündung an oder wird immer wieder getriggert kommt es nach und nach zum sogenannten „Remodelling“. Der Pferdekörper reagiert auf den dauerhaften Reiz mit einer Umstrukturierung der Atemwege. Bei einer IAD / mildem Asthma ist das noch nicht der Fall, beim RAO / schwerem Asthma hingegen schon.

 Beim „Remodeling“ werden alle Teile der Atemwege – sowohl zentral, als auch peripher – umgebaut: Die glatte Muskulatur der Lunge, die elastischen Faser, die Schleimzellen. Es wird Kollagen gebildet und kommt so zu einer Zellwucherung (interstitielle Fibrose) und Veränderung des Gewebes (peribronchiolare Metaplasie). Wie genau das vonstatten geht muss aber ebenfalls noch erforscht werden. Man weiß dennoch, dass die Atemeinschränkung mit der Menge an Kollagen in der bindegewebigen Schleimhautschicht (lumina propria) korreliert. So Verengen und Verfestigen sich die Atemwege (“Vernarben”) und das Pferd bekommt immer weniger Luft. Kommt es zur Kontraktion der glatten Muskulatur der Atemwege werden zusätzlich die bereits verdickten Lungenwände zusammen gezogen und die Atemwege werden noch kleiner. Die Atmung des Pferdes ist stark eingeschränkt und schwerfällig. 

Einatmung

Die Atemwege werden erweitert und passiv gedehnt, unter anderem durch die Bewegung des Zwerchfells. Dabei folgt die Lunge der sich erweiterenden Form des Brustkorbs Durch die Umstrukturierung des gesamten Gewebes wird der Mechanismus verändert, sodass die kleinsten Atemwege nicht geöffnet bleiben können. 

Ausatmung

Bei der Ausatmung bewegt sich das Zwerchfell wieder aus dem Bauchraum hinaus Richtung Lunge und auch der Brustkorb wird “kleiner”. Somit wird die Luft aus den Atemwegen wieder an die Umwelt ausgestoßen/ abgegeben.

Bei einem Pferd mit COPD / Equinem Asthma wird der Atemwegsdurchmesser also nochmal kleiner, da die Lunge sich physiologisch “verengt”! So bleibt (im schlimmsten Fall) ein Teil der Luft in den Alveolen gefangen, was dauerhaft zu einem Lungenemphysem führen kann. Durch die erschwerte Ausatmung und das Verlangen alle Luft los zu werden, nutzen Pferde mit COPD / Equines Asthma die Kraft ihres Bauches um die Luft hinaus zu pressen. Eine Dampfrinne wird sichtbar.

Hinweis: Schweres Equines Asthma kann auch Auswirkungen auf das Herz haben. Dies sollte daher regelmäßig kontrolliert werden.

Staub – Bakterienreste, Milben, Pilze, anorganische Stoffe, Sand

Ganz gleich wie gefegt und sauber ein Stall sein mag: Staub entsteht dennoch überall. Eine gewisse Belastung des Immunsystems mit „Dreck“ ist für den Körper sogar förderlich. Es macht es stabil und weniger anfällig. Würdest du oder auch dein Pferd in einer komplett sterilen Umgebung leben, wäre euer Immunsystem vollkommen fragil und beim geringsten Anzeichen einer Belastung überfordert und würde überreagieren. „Dreck“ kann also auch sein Gutes haben.

In dem Fall von COPD beim Pferd / Equines Asthma ist die dauerhafte Belastung durch Staub allerdings zu hoch. Das Immunsystem reagiert übermäßig, da es keine / kaum Chancen hat zur Ruhe zu kommen. Was folgt ist eine Anpassung des Körpers, der versucht die Partikel mit Hilfe von viel zähem Schleim aus dem Körper zu befördern und gleichzeitig eine dickere Barriere baut. Mit dem Resultat das die Luft weg bleibt.

Der Staub unserer Ställe besteht aus vielerlei Dingen wie Bakterienresten, den Beta-Glucanen & Peptidoglykanen, ebenso zählen aber auch (Hausstaub-)Milben, Endotoxine, Pilze, Pflanzenteile und anorganischer Staub dazu. Studien zeigten nun, dass die Hauptbelastung der Atemwege des Pferdes durch Pilze, Endotoxine und Milben zustande kommt. 

Heu und Equines Asthma
Heu ist meist mit vielen Pilzen belastet. (Copyright @pferdeSummen)

Heu und Stroh – Pilzbelastung provoziert COPD beim Pferd / Equines Asthma

Fast alle Pferde werden mit Heu gefüttert und stehen auf Stroh. Genau diese zwei Komponenten sorgen aber für die größte Pilzbelastung. Bei einer Studie konnten in der Lunge von über 50% aller untersuchten Pferde Schimmelpilze gefunden werden. Bei den Pferden mit Pilzbelastung war zudem die Wahrscheinlichkeit, dass sie an IAD / mildem Asthma erkrankt sind doppelt so hoch. Außerdem war es sehr wahrscheinlich Pilzsporen & IAD zu finden, wenn die Pferde auf Stroh standen und /oder mit trockenem Heu gefüttert wurden. Die dabei am häufigsten entdeckten Pilze waren Penicillium mit 53% und Aspergillus mit 34%. 

Es wurde im Detail auch gezeigt, dass bei einer Fütterung von trockenem Heu die Wahrscheinlichkeit für Pilzsporen und mildes/moderates Equines Asthma mehr als 2,5x erhöht war. Bei einer Fütterung von bedampften Heu war sie hingegen um 65% reduziert. Des Weiteren wurde deutlich, dass die Fütterung von getauchtem Heu, Heulage und „staubfreiem“ Heu die Wahrscheinlichkeit für IAD ebenfalls erhöhte, da Pilzsporen weiterhin vorhanden waren, Bedampfen reduzierte die Pilzbelastung allerdings ums zweifache. Das zeigt deutlich, dass bei einem an Equinen Asthma erkrankten Pferd nur die Fütterung von bedampften Heu eine wirkliche Besserung herbeiführen kann.

 Zuletzt wurde auch die Einstreu untersucht. Hier war ganz eindeutig, dass eine Stallhaltung mit Stroheinstreu zu einer deutlichen Erhöhung (um 90%) der Pilzfunde und IAD Erkrankung führte. Durch die Nutzung von Holzspäne war die Pilzbelastung jedoch um 40% reduziert, die Wahrscheinlichkeit für IAD um 30%.

Mit Schimmelpilzen belastetes Stroh
Stroh neigt besonders stark dazu mit Schimmelpilzen belastet zu sein. Auch in der Einstreu sind sie eine Gefahr. (COpyright @pferdeSummen)

Fazit: Besonders für bereits erkrankte Pferde ist eine Haltungsänderung von Stroh zu Strohalternativen, als auch das Füttern von bedampftem Heu zu empfehlen, wenn einem daran gelegen ist die Pilzbelastung zu reduzieren. 

Haltung – Staub, Luftverschmutzung & Ammoniak

Und der Rest des Pferdestalls? Neben der Einstreu liegt auch eine Belastung mit Ammoniak aus dem Urin im Mist nahe. Das regelmäßige Misten und adäquate Lagerung des Mists sollte also gegeben sein. Ammoniak reizt die Lungen stark und führt in jedem Fall zu Atemwegsbeschwerden.

 Hinzu kommt die Haltung in Boxen und dunklen Ställen. Viel frische Luft ist sowohl als Therapie, als auch Prävention nützlich. Während im Stall aber schlechte Belüftung, Gasentwicklung und Pilzbelastung hoch sind, ist es im Offenstall der Staub durch Sand, Pollen und trockene Erde. In jedem Fall ist eine Haltungsoptimierung ratsam, je nachdem womit das Pferd besser klar kommt. 

Dann ist noch die Art der Fütterung ausschlaggebend. In den letzten Jahren ist besonders in Offenställen die 24/7 Heufütterung am Boomen und leicht umzusetzen. Ein Heuballen in eine Raufe und fertig. Die Belastung mit Staubpartikeln ist hierbei aber enorm, da das Pferd (ähnlich wie bei einem riesigen losen Heuberg) die Nase tief hineinstecken kann und damit bei jedem Happs Staub einatmet. Bei einer Fütterung aus Heunetzen zeigten sich allerdings ähnliche Ergebnisse: Durch das Zupfen am Netz entstehen immer wieder kleine Staubwolken, welche eingeatmet werden. 

Ein zuletzt nicht unwesendlicher Faktor ist die Trainingsumgebung. Wird jeden Tag und ausschließlich in einer staubigen Halle oder Reitplatz trainiert, wo das Pferd bei weit geöffneter Lunge (Belastung), tief einatmet, trägt dies zusätzlich zur Umgebungsbelastung bei. 

Wie es also scheint, kann jegliche Fütterungs- und Haltungsform förderlich für Lungenerkrankungen sein. Verdammt schwierig! Dazu kommt noch die allgemeine Luftverschmutzung unserer Welt. In Straßennähe gibt es den Feinstaub der Autos, das Heu wird mit dieselbetriebenen Traktoren gemacht und eingebracht. Es bleibt nur genau hinzusehen und die Qualität der Haltungsanlage, als auch des Futters genau zu erkennen.

Die Symptome von COPD beim Pferd / Equinem Asthma: 

Die Faustregel ist wohl: AHA = Ausfluss, Husten, Atembeschwerden. Aber nicht jeder Husten oder Nasenausfluss bedeutet gleich COPD. Ein normaler Infekt kann auch dahinter stecken. Wichtig bei Equinem Asthma ist die chronische Komponente: Die Beschwerden treten immer wieder auf, nur starke Haltungswechsel können sie verbessern, Cortison (unterdrückt das Immunsystem) und Bronchialerweiterer helfen nur kurzfristig.

 Wir haben für dich noch eine Auflistung der klassischen Symptome von COPD beim Pferd. 

IAD / Mildes bis moderates Equines Asthma

–          kaum erkennbar,

–          manchmal wiederkehrender Husten, besonders bei Beginn oder bei der Belastung,

–          leichte Entzündungsgeschehen die unbemerkt bleiben,

–          Nasenausfluss wird meist vorher abgeschluckt

–          Hin und wieder Leistungseinbußen,

–          Keine akute Atemnot

–          Keine forcierte Atmung in Ruhe

RAO / Schweres Equines Asthma

–         offensichtlich erschwerte Atmung,

–         schwere Atmung auch in Ruhe (Pumpen, Dampfrinne)

–         geblähte Nüstern,

–         wiederkehrender Husten,

–         starke Reaktion auf Trigger,

–         Wetterempfindlich: Hitze verschlimmert,

–         Nasenausfluss (Zäh, manchmal gelblich),

–         Atemnot durch Bronchospasmus,

–         Leistungseinschränkung 

Kann COPD beim Pferd / Equines Asthma geheilt werden?

 Im Falle von mildem bis moderatem Asthma / IAD besteht noch keine Gewebeveränderung. Das Pferd reagiert lediglich vermehrt, aber meist unterschwellig auf äußere Trigger. Wird hier gehandelt und die Haltung, sowie das Training optimiert, kann die Erkrankung behandelt werden.

 Im Falle von schwerem Asthma / RAO besteht bereits eine Gewebeveränderung. Diese kann nicht mehr rückgängig gemacht werden, aber das Fortschreiten kann verhindert werden. Auch hier ist eine Abstellung der Trigger essentiell. Viele Pferde mit schwerem Asthma können mit einer Anpassung von Haltung und Training gut und fast beschwerdefrei leben. Ist die Erkrankung aber schon weit fortgeschritten hat das Pferd ständige Atemnot. Manchmal steigt der Kraftaufwand für die Atmung so weit an, dass das Pferd eigentlich das Doppelte seine normalen Energiezufuhr bräuchte. Hier sollte der Leidensdruck beachtet werden und die nötigen Konsequenzen gezogen.

Fazit

Equines Asthma bzw. COPD beim Pferd ist eine komplexe Erkrankung die aus einer dauerhaften Überreizung der Lunge entsteht. Über lange Zeit werden Entzündungen gefördert bis es schließlich zu GEwebeveränderungen und einer chronischen Verengung der Atemwege kommt. Der Prozess resultiert aus der dem Pferd umgebenden Menge an belastenden Material wie Staubpartikel, die eingeatmet einen vielschichtigen und bisher nicht ganz geklärten Ablauf im Immunsystem anregen.

Quellen

https://www.vetepedia.de/gesundheitsthemen/pferd/atemwege/chronisch-obstruktive-bronchitis-cob/

https://pferde-klinik.de/fachgebiete/atemwege/atemwegserkrankungen-beim-pferd-obere-atemwege/diagnostik.html


https://doi.org/10.3389/fvets.2020.00450

  • Equine Asthma: Current Understandings and Future Directions

https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0074769607570063?casa_token=fMX-8VBPBXEAAAAA:JW4DE5bI7ar6HRY_WNUb6UdK3VkWxgJS48Hciu8OP3KbjBtLAzxfIjeg32opgzXBkFK8KQJ8

https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/jvim.15397

  • Fungi / Pilze

https://link.springer.com/article/10.1007/s12550-019-00377-5

  • Besiedlung von Pilzen in Heu vs Heulage

https://www.magonlinelibrary.com/doi/full/10.12968/ukve.2019.3.3.78

  • EA Management.

https://link.springer.com/article/10.1007/s00441-019-03117-4

  • Airway remodelling

https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0737080621000630

  • Allergietests

https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1046/j.1365-2222.2003.01640.x

  • Endotoxine – proinflammatorisch

https://www.tieraerzteverlag.at/vetjournal/202007-08/wenn-die-lunge-pfeift-asthma-bei-pferden

  • Interview Maßnahmen

https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/01652176.2020.1745317

  • Mikrobiom

https://equine.vet.tufts.edu/respiratory-health/equine-asthma/

  • Tufts Equine Center

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